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korrektur start bis uddi von index.md

Kommentar zu Einleitung: Eine kurze Beschreibung vom Vorgehen wär gut, damit sich der Lerser besser orientiren kann. 
Kommentar zu SOAP Struktur: Weiss nicht genau wie der Link zu interpretieren ist.
Kommentar zu UDDI: Referenz bei erstem Absatz -> ?
Kommentar zu DUNS: doppelte Erklärung (bei UDDI und UDDI Datenmodell)
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......@@ -14,7 +14,7 @@ In der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation spielt die Sprache eine elementare Rolle,
Durch die Verwendung von bereits bestehenden und weit verbreiteten Internet-Standards (HTTP, XML etc.) entsteht eine offene und flexible Architektur, die unabhängig von den verwendeten Plattformen, Programmiersprachen und Protokollen ist. So können beispielsweise Windows-C#-Clients hinter einer Firewall mit Java-Servern, die auf Linux implementiert sind, kommunizieren. Die weit verbreiteten Standard-Protokolle ermöglichen eine Interoperabilität über jegliche Heterogenität im Internet hinweg.
# Funktionsweise[^2.2]
In diesem Absatz wird die Funktionsweise vom Webservices sehr allgemein an einem Beispiel erklärt. Dabei werden die 3 Haupakteure mit ihren Beweggründen und Anforderungen dargelegt.
In diesem Absatz wird die Funktionsweise vom Webservices sehr allgemein an einem Beispiel erklärt. Ein Webservice hat drei Hauptakteure. Hier werden die 3 Haupakteure mit ihren Beweggründen und Anforderungen dargelegt.
<img src="Resources/WS_Graphik_ExklTechnologie.png" width="400"/>
......@@ -23,21 +23,21 @@ In diesem Absatz wird die Funktionsweise vom Webservices sehr allgemein an einem
**Servicekonsument:**
Eine Firma, die ihre Produkte über ihre eCommerce Präsenz verkaufen möchte, aber den Bezahlungsprozess nicht selbst aufsetzten möchte. Um eine eigene Erstellung einer Lösung zu umgehen, muss die Firma jemanden finden der den Bezahlungsprozess für sie abwickelt.
**Also muss die Online Anwendung der Firma den Namen und den Zugang zu einem Service suchen.**
**Also muss die Online Anwendung der Firma den Namen und den Zugang zum benötigten Webservice suchen.**
**Serviceanbieter:**
Eine Bank, die auch anderen eine Anwendung zur Verfügung stellen möchte, die Bezahlungsprozesse umsetzt. Diesen Service, die Anwendung anderen zugänglich zu machen, möchte die Bank nicht nur direkten Kunden zur Verfügung stellen, sondern eine breite Masse an potentiellen Kunden ansprechen.
Eine Bank, die auch anderen eine Anwendung zur Verfügung stellen möchte, die Bezahlungsprozesse umsetzt. Den Webservice für Bezahlprozesse möchte die Bank ihren derzeitigen bzw. potentiellen Kunden zur verfügung stellen.
**Also muss die Bank ihren Service aufsetzten und registrieren, sodass er leicht gefunden werden kann.**
**Servicebroker:**
Beide zuvor beschriebenen Akteure brauchen einen Vermittler, der eine Auflistung angebotener Services bereitstellt. Die Bank kann ihren Service dort registrieren lassen, die Firma kann dort nach passenden Services suchen.
**Diesen Vermittler bezeichnet man als Servicebroker, der diese Auflistung für Serviceanbieter und Servicekonsumenten zur Verfügung stellen muss.**
Beide zuvor beschriebenen Akteure brauchen einen Vermittler, der eine Auflistung angebotener Services bereitstellt. Die Bank kann ihren Service dort registrieren lassen und die Firma kann dort nach passenden Services suchen.
**Diesen Vermittler bezeichnet man als Servicebroker, der die Auflistung für Serviceanbieter und Servicekonsumenten zur Verfügung stellt.**
# Technische Grundlagen
*Folgender Absatz benötigt Grundlagenwissen zu XML zum Verständnis. Sollte dies nicht vorhanden sein, so sind bitte entsprechenden Absatz im Anhang zunächst zu lesen.*
*Folgender Absatz benötigt Grundlagenwissen zu XML zum Verständnis. Sollte dies nicht vorhanden sein, so ist bitte der entsprechende Absatz im Anhang zunächst zu lesen.*
Die im vorherigen Absatz dargestellte Funktionsweise eines Webservices benötigt verschiedene Technologien, um umgesetzt zu werden. Dieses Kapitel wird die einzelnen Bestandteile der Webservice-Architektur beschreiben. Ein erster Überblick ihres Zusammenspiels bietet folgendes GIF.
......@@ -45,7 +45,7 @@ Die im vorherigen Absatz dargestellte Funktionsweise eines Webservices benötigt
## SOAP[^2.3]
SOAP (ursprünglich für Simple Object Access Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP ist ein industrieller Standard des World Wide Web Consortiums (W3C). Es wird verwendet, um Webservice-Aufrufe zu realisieren
SOAP (ursprünglich für Simple Object Access Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP ist ein industrieller Standard des World Wide Web Consortiums (W3C). Es wird verwendet, um Webservice-Aufrufe zu realisieren. Kommunikation in SOAP wird mittels Nachrichten realisiert.
SOAP stützt sich auf XML zur Repräsentation der Daten und auf Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP. SOAP kann beispielsweise auch über SMTP oder andere Protokolle verwendet werden.
......@@ -53,10 +53,10 @@ SOAP stellt Regeln für das Nachrichtendesign auf. Es regelt, wie Daten in der N
SOAP wird dort eingesetzt, wo der direkte Zugang fremder Systeme zu einer Informationsquelle nicht sinnvoll erscheint. Dies kann an Kompatibilitätsproblemen zwischen verschiedenen Anwendungsarchitekturen liegen, aber auch an Sicherheitsaspekten. So kann der (partielle) Zugriff auf eine Datenbank ermöglicht werden, ohne dass dem Anwenderprogramm der direkte Zugang gestattet werden muss. Über die SOAP-Schnittstelle kann die Menge der ausführbaren Methoden reglementiert und definiert werden.
Die Flexibilität des Konzeptes wird durch Nachteile in Übertragungsvolumen und Rechenaufwand erkauft. Das XML-Dokument muss beim Sender zunächst aufgebaut und anschließend validiert werden. Aufgrund des offenen Semantik führt die zu übertragende Datei jedoch eine Reihe von Metadaten mit sich, die bei der Konstruktion des XML-Dokuments hinzugefügt werden. So führt beispielsweise das einfache Versenden von „Wahr“ oder „Falsch“ zu einem Datenvolumen von mehreren hundert Bytes, obwohl in einem stark gekoppelten System theoretisch ein Bit reichen würde.
Die Flexibilität des Konzeptes wird durch Nachteile in Übertragungsvolumen und Rechenaufwand erkauft. Das XML-Dokument muss beim Sender zunächst aufgebaut und anschließend validiert werden. Aufgrund der offenen Semantik führt die zu übertragende Datei jedoch eine Reihe von Metadaten mit sich, die bei der Konstruktion des XML-Dokuments hinzugefügt werden. So führt beispielsweise das einfache Versenden von „Wahr“ oder „Falsch“ zu einem Datenvolumen von mehreren hundert Bytes, obwohl in einem stark gekoppelten System theoretisch ein Bit reichen würde.
### SOAP Funktionsweise
SOAP legt die Nachrichtenstruktur für den Austausch zwischen Webservice Anbieter und Webservicekonsument fest.
SOAP legt die Nachrichtenstruktur für den Austausch zwischen Webserviceanbieter und Webservicekonsument fest.
Allgemein werden im SOAP Protokoll Rollen für Sender und Empfänger festgelegt. Außerdem ist dieses generell ein zustandloses, Ein-Weg Protokoll, das heißt der Sender schickt eine Nachricht zu einem Empfänger, ohne einen Status über den Verbleib der Nachricht anzufordern.
<img src="Resources/Graphik_SOAP_Funktionsweise.png" width="400"/>
......@@ -71,7 +71,7 @@ Struktur einer SOAP-Nachricht:
#### Beispiel
SOAP wird im folgenden Beispiel zur Datenbankabfrage über eine Internet-Schnittstelle genutzt. Das angesprochene Webservice erlaubt es, in einer Literaturdatenbank nach Werken zu suchen, die mit den in der Suchanfrage definierten Schlagworten belegt sind. Im konkreten Beispiel soll nach Arbeiten gesucht werden, die mit dem Schlagwort „Webservice“ versehen sind, und diese gegebenenfalls zurückgegeben werden. Diese Datenbank stellt hierzu die Methode „TitleInDatabase“ zur Verfügung, die das zu suchende Schlagwort als Eingabe verlangt. Eine Anfrage könnte dann wie folgt aussehen:
SOAP wird im folgenden Beispiel zur Datenbankabfrage über eine Internet-Schnittstelle genutzt. Das angesprochene Webservice erlaubt es, in einer Literaturdatenbank nach Werken zu suchen, die mit den in der Suchanfrage definierten Schlagworten belegt sind. Im konkreten Beispiel soll nach Arbeiten gesucht werden, die mit dem Schlagwort „Webservice“ versehen sind, und diese sollten gegebenenfalls zurückgegeben werden. Diese Datenbank stellt hierzu die Methode „TitleInDatabase“ zur Verfügung, die das zu suchende Schlagwort als Eingabe verlangt. Eine Anfrage könnte dann wie folgt aussehen:
<img src="Resources/Graphik_SOAP_Struktur_BodyUndHeader.png" width="400"/>
......@@ -96,7 +96,7 @@ In den Green Pages werden die Schnittstellenbeschreibungen eines Webservice vorg
### UDDI Datenmodell
Im UDDI Datenmodell definiert eine generische Struktur, um Informationen über die Anbieter und Ihre Webservices zu speichern. Basierend auf einem XML Schema folgende Datenstrukturen beschrieben:
Im UDDI Datenmodell definiert eine generische Struktur, wie die Informationen über die Anbieter und Ihre Webservices zu speichern sind. Basierend auf einem XML Schema werden folgende Datenstrukturen beschrieben:
* businessEntity
* Informationen über den Anbieter des Webservices. Metadaten über die Firma inklusive Kontaktdaten, Geschäftsfeld (industry category), eine Liste der Angebotenen Services und der eindeutigen Identifikationsnummer des Unternehmens (D-U-N-S Nummer – ein internationaler Standard zur eindeutigen Identifikation von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Gewerbetreibenden und Selbstständigen von der Firma Dun & Bradstreet 1962 eingeführt)
......@@ -105,15 +105,15 @@ Im UDDI Datenmodell definiert eine generische Struktur, um Informationen über d
* Informationen (Metadaten) über den angebotenen Webservice inklusive der Servicekategorie. Jeder Service wird mittels UUID von Anbieter und Service klar identifizierbar. (Universal Unique Identifier (UUID) ist ein Standard für Identifikatoren der ermöglicht, Informationen in verteilten Systemen ohne zentrale Koordination eindeutig zu kennzeichnen)
* bindingTemplate
* Technische Beschreibung des Webservices inklusive Verweis zur Programmierschnittstelle (API) des Services. Somit ist die Information enthalten, die Nutzer benötigen, um des Service zu finden und aufzurufen.
Es können verschiedene Implementation desselben Services dargestellt werden, indem mehrere bindingTemplates angegeben werden, jedes zu anderen Protokollen oder Netzwerkadressen verbunden.
Das bindingTemplate nutzt Informationen über technische Anforderungen verschiedener Servicetypen bereitgestellt durch die tModels.
* Technische Beschreibung des Webservices inklusive Verweis zur Programmierschnittstelle (API) des Services. Darin ist die Information enthalten, die Nutzer benötigen, um des Service zu finden und aufzurufen.
Es können verschiedene Implementationen desselben Services dargestellt werden, indem mehrere bindingTemplates angegeben werden, jedes zu anderen Protokollen oder Netzwerkadressen.
Das bindingTemplate nutzt Informationen über technische Anforderungen verschiedener Servicetypen, bereitgestellt durch die tModels.
* tModel
* Abstraktion der technischen Spezifikation des Servicetypes mittels generisch gespeicherter Daten zum betroffenen Service. Es wird der Name des Services, eine kurze Beschreibung seiner Funktion und ein eindeutiger Identifikator, der tModelKey (auch hier wird UUID genutzt) bereitgestellt.
* publisherAssertion
* Beschreibt die Beziehung verschiedenen businessEntities zueinander, beispielsweise bei Abteilungen einer Firma und der Firma selbst.
* Beschreibt die Beziehungen der verschiedenen businessEntities zueinander, beispielsweise bei Abteilungen einer Firma und der Firma selbst.
<img src="Resources/Graphik_UDDI_Zusammenhaenge.png" width="400"/>
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